Invitation to the 26th European Championship
by Zhong Xue (7.7.2010)
German Xiangqi Association (DXB)
will undertake the 26th European Xiangqi Championship in Hamburg on 11-12 September 2010.
The tournament is listed as one of the key events on the occasion of Hamburg ChinaTime Festival 2010 for the celebration of Shanghai World Expo.
Meanwhile DXB will invite Chinese Xiangqi Association (CXA) Grandmaster delegation to visit Hamburg and make show games and simultaneous playing
during the event.
All the friends and Xiangqi fans are invited to European Xiangqi Championship, regardless of master, beginner or look-ons.
Event venue:
Shanghai Yu-Garden, Feldbrunnenstrasse 67, D-20148 Hamburg-Germany
(directly behind the Voelkerkundemuseum).
Taxis and Airport Express Bus are readily available at Hamburg International Airport (HAM) outside the airport's Terminal 1 and Terminal 4.
The journey from HAM into Yu-Garden in central Hamburg will take around 20 minutes (12km, 30+ EUR for taxi fare).
For public transportation the newly built S-Bahn will lead directly from HAM to Central Railway Station (Hamburg Hauptbahnhof)
and then transfer with subway (U1) and get off at Hallerstrasse (4 stops).
Hamburg Time Zone: 1 hour ahead of Greenwich Mean Time (GMT + 1:00)
Regulation and Timing: 7 rounds Swiss System, Asian Rules, 60 minutes per party per game.
3,000 EUR in total for the winners of individual (1-8), team (integrated 1-3), best scoring for Non-Asian players (1-6), best woman player and best youth player.
Entrance fee:
Each player will be charged 25 EUR for covering partial organizational cost, students and pupil 50% discount.
Accommodation: It is strongly recommended to book the hotel earlier in the peak season. Economically recommended is
e.g. ETAP-Hotel Wandsbeker Zollstr. 25 – 29, 22041 HH, Tel. 040/ 20 94 75 20, EZ 49 €, DZ 60 €.
Hotel reservation could be contacted by Tourismus-ZentraleHamburg, Steinstr. 7, 20095 HH; Tel.:040/ 300 51 300; Fax: 040/ 300 51 333.
or www.Hotelreservierung.de/Hamburg
Meals:
Special price with Yu-Garden Chinese Teahouse Restaurant with 3 meals package totally 40 EUR including 2 lunch-box and
1 round-table dinner with catering service.
(Alle Fotos mit freundlicher Genehmigung von Dagobert Kohlmeyer (Bild-Nr. 1 und 3 - 6) und Joachim Lißner (Bild-Nr. 2 und 7). Bildunterschriften als Tooltipp-Text)
Eine Bühne im Innenhof des Szenetreffpunkts KulturBrauerei am Prenzlauer Berg. Ein Demobrett mit einem Gitternetz und Magnetsteinen,
die chinesisch beschriftet sind: XiangQi live on stage, auf dem gemeinsamen Presse- und Sommerfest der Tageszeitung "Neues Deutschland"
(ND) und der Partei DIE LINKE am 20. Juni 2010 in Berlin wird das ewige Spiel um den roten und schwarzen Palast erstmals auf einer großen
öffentlichen Veranstaltung auch Menschen präsentiert, die mit Schach gleich welcher Provenienz sonst wenig bis gar nichts zu tun haben.
Eine Premiere am Sonntag vor dem heiß herbeigesehnten Sommeranfang, und Aufhänger ist das Deutsch-Vietnamesische Kulturjahr 2010.
Entsprechend motiviert bietet nämlich die ND-Redaktion, die in Zusammenhang mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung ohnehin schon eine Reihe von
Projekten in Südostasien betreut, dem Hamburger Autor René Gralla an, die blühende Schachkultur zwischen Hanoi und Saigon einem breiten
Publikum vorzustellen. Insider - wie alle User der Seiten des D.X.B. - wissen natürlich, dass es sich dabei um nichts anderes handelt als
Chinas XiangQi, das in Vietnam unter dem heimischen Namen "Cò Tuóng", übersetzt: "Schach des Generals", ein Massenvergnügen ist. Wobei die
Urenkel von Onkel Ho - zu Lebzeiten selbstverständlich auch ein heftiger Gamer, der die kombinierten Operationen von Wagen und Soldaten,
Elefanten,
Pferden und Kanonen in Gedichten feierte - den Mattsport derart kompromisslos lieben, dass sie das Spiel, auch wenn sie dessen
Wurzeln kennen, als integralen Bestandteil des eigenen kulturellen Erbes begreifen.
Hier kann der Hebel angesetzt werden, auf dem Umweg über Vietnams "Cò Tuóng" aka XiangQi in Wahrheit für das Chinaschach zu werben.
Eine unverhoffte Chance, die Jörn Tessen, Chef der Berliner XiangQi-Sektion, und René Gralla denn auch entschlossen nutzen.
Jürgen Woscidlo, Hamburgs Pionier für XiangQi an der Schule,
lässt sich überreden, ein richtiges Demobrett - das bisher bei Turnieren
und Schulungen bundesweit schmerzlich gefehlt hat - in mehreren Nachtsitzungen zu bauen und pünktlich zur Veranstaltung in die Hauptstadt
zu transportieren. So dass Berlins Nguyen Nhu Phuong, Vizesieger beim Sommerpokal 2009, als Hauptreferent an der interaktiven Schautafel
die Regeln des XiangQi-Cò Tuóng erklären und außerdem instruktiv eine der beiden Partien kommentieren kann, die der deutsche Großmeister
Dr. Robert Hübner im April 2010 als Sonderkonkurrenz während eines Schachländerkampfes Vietnam versus Deutschland in Hanoi lehrbuchreif versiebt hat.
Die Berliner Chinaschach-Aktivisten Jörn Tessen, Joachim Lißner und Uwe Doetzkies schaffen Spielsätze heran, weihen Wissbegierige in die Mysterien
von Tigerpfad und Pferdeschutzwall ein und tragen freundschaftliche Matches mit neu entdeckten Talenten aus. Zu denen auch viele Kinder gehören,
die ein realitätsnahes Battle Game, bei dem zwei Armeen wechselseitig versuchen, einen Grenzfluss zu überschreiten und auf dem feindlichen Territorium
Fuß zu fassen, einfach klasse finden.
Eine schöne Werbung für Chinaschach, weil ganz nahe dran an der Zielgruppe. Und obendrein auch noch perfekte Kulturarbeit, um die Freundschaft
zwischen Deutschland und Vietnam auszubauen, eine nicht zu unterschätzende Bedeutung der Veranstaltung, die deswegen auch von Herrn Pham Van Toan,
Erster Sekretär und Abteilungsleiter für Bildung an der Vietnamesischen Botschaft, vor dem Start der XiangQi-Cò Tuóng-Show in einem Grußwort auf der
Hauptbühne des Sommerfestes vor beinahe lückenlos besetzten Bankreihen und unter Applaus besonders herausgestellt wird. Anschließend darf Pokalcrack
Nguyen Nhu Phuong über das Mikro seine Zuhörer zum gemeinsamen Gehirnjogging einladen, das gibt noch einmal Applaus, und nicht wenige werden auf
diese Weise tatsächlich motiviert, anschließend der XiangQi-Cò Tuóng-Zone auf dem Festplatz einen spontanen Besuch abzustatten.
Wo sie neben Herrn Botschaftssekretär Pham Van Toan, der sich dort als gewiefter Taktiker am Brett erweist, und der Crew von Jörn Tessen noch ein
zweites Unterstützer-Team antreffen: Herrn Buy Quang Huy, Vorsitzender des Vereins der Vietnamesen in Leipzig und seine hoch motivierten Freunde,
die jeder für sich beim XiangQi-Cò Tuóng echte Kenner und Könner sind.
Ein Open Air im Chinaschach: in Fernost ganz normal, aber hierzulande - noch - ungewöhnlich. Aber von den Berlinern derart begeistert angenommen,
dass die Geschäftsführung des ND jetzt dem Vernehmen nach überlegt, ihr alljährliches Damen-Schnellschachturnier Western style, das auf den 5.
November 2010 terminiert ist, mit einer parallelen XiangQi-Cò Tuóng-Demonstration spannend zu machen.
XiangQi live on stage - der Traum hat gerade erst begonnen. (Text: Dr. René Gralla, Hamburg)
XiangQi goes to School (II)
by Jürgen Woscidlo (31.5.2010)
Erstes XiangQI - Trainingslager
Am 29.Mai fand in der Pausenhalle das erste China- Schach- Trainingslager der Primarschule Grumbrechtstrasse statt.
Zwölf Schülerinnen und Schüler unserer Schule nahmen an dem Trainingslager teil. Als Trainer standen der
Bundesligaspieler Markus Brenner aus Hamburg, Herr Schliemann, dessen Sohn ebenfalls XiangQi spielt, sowie der
Kursleiter Schach, Jürgen Woscidlo zur Verfügung. Geübt wurden Eröffnung, Mittelspiel und Endspiele.
Zum Abschluss gab ein Simultanturnier von Herrn Brenner gegen die Schüler. Es gab Remisen und Niederlagen.
Besonders Matheus Kreft, Anton Känner und Nikolas Warnke machten Herrn Brenner bis zum letzten Zug das Leben schwer.
Zum Abschluss erhielten alle ihre Teilnehmerurkunden sowie ihr XiangQi-Diplom. Dieses wurde zum ersten Mal in Deutschland
ausgegeben und alle Kinder mussten zuvor eine Menge Fragen beantworten.
Es war ein gutes Traininglager und besonders die Eltern nahmen regen Anteil daran und blieben während der gesamten
Veranstaltung vor Ort.
Im September 2010 wird die Primarschule Grumbrechtstrasse mit einer Mannschaft zu den XiangQi Europameisterschaften fahren.
Jürgen Woscidlo
-Kursleiter-
Besuch im Schachkurs
Am 29.April besuchte der Schachjournalist unseren Wahlpflichtkurs Schach, um zu sehen, wie an unserer Schule Chinesisches
Schach (XiangQi) gespielt wird. Er fand es so toll, dass er selber spielte und den Kindern Schachunterricht gab. Alle hatten
großen Spaß daran. Der Schachreporter der Schule Grumbrechtstrasse, Fuat Woscidlo drehte ein Video dazu. Dieses ist ab dem
02.06.2010 auf der Homepage der Schule unter http://www.schule-grumbrechtstrasse.de/ zu sehen.
Im Schachcafe gab er dann nochmals Schachunterricht und spielte einige Partien mit Schülern, wobei er Tipps für Strategie und Taktik gab.
Auch das letzte Bundesligaturnier der Saison 2009/2010 war eine Premiere:
Erstmals gastierte man in Jena, wo in einem Seminarraum der örtlichen Fachhochschule ausreichend
Platz für die angereisten XiangQi-Enthusiasten vorhanden war. Immerhin 16 Teilnehmer hatten sich
zum zweiten Süd-Turnier eingefunden, wobei erwartungsgemäß Stosszahn Franken mit 6 Startern sowie
Gastgeber Jena mit leider nur 5 Spielern die grössten Kontingente stellten. Teilnehmer aus Berlin,
Braunschweig, Hamburg sowie ein XiangQi-Neuling aus München (in alphabetischer Reihenfolge) rundeten
das Starterfeld ab.
In Abwesenheit der härtesten Konkurrenten zog Xue Zhong, die Nummer 1 der deutschen Rangliste,
zunächst unangefochten seine Runden. Selbst eine Minusfigur gegen Weng Hanming in Runde 3 verwandelte
er noch in einen Sieg, so dass es lange nach einem Turniersieg mit 6 Punkten aussah. Doch nach einer
Niederlage in der Schlussrunde gegen Chen Jun, wie bei seinem Debut in Werlte wiederum Drittplazierter,
musste er Weng Hanming aufschliessen lassen und lange bangen, ehe es aufgrund der besseren Wertung
doch noch zum zweiten Turniersieg dieser Saison reichte.
Im dichten Mittelfeld (10 Spieler kamen mit 3,5 , 3,0 resp. 2,5 Punkten auf die Ränge 4-13!)
wurde Reinhard Knab beste Langnase vor Martin Sechting und dem jüngsten Teilnehmer Richard Gitter,
der sich diesen Platz durch 2,5 Punkte am Sonntag - inkl. eines überraschenden Matts gegen
WM-Teilnehmer Rudolf Reinders! - redlich verdient hatte.
Neben dem Turniersieg und der Qualifikation zur deutschen Meisterschaft - vorläufiges Teilnehmerfeld:
Xue Zhong, Pu Fangyao, Weng Hanming, Chen Jun, Michael Nägler, Karsten Hoffarth - stand die deutsche
Mannschaftsmeisterschaft im Blickpunkt des Interesses. Hier nutzte Stosszahn Franken die Abwesenheit
des Titelverteidigers und übertraf das Lingener Ergebnis aus Werlte um einen Punkt, womit
man den Meistertitel zum zweiten Mal in die Noris holen konnte.
Ein grosser Dank geht an die Familie Gitter, die die Premiere in Jena mit kostenlosen Getränken und
Snacks sowie Preisen für alle Teilnehmer zu einem Erfolg werden liess, sowie an Andreas Klein für die
wiederholte Übernahme der Turnierleitung.
Stosszahn Franken am Konfuzius-Institut
by Reinhard Knab (26.4.2010)
Durch die Vermittlung der WeiQi-Spieler aus unserem Spiellokal war der Kontakt zum Konfizius-Institut
Nürnberg-Erlangen zustande gekommen. Ende April ergab sich die Gelegenheit, dort erstmals im Rahmen eines
per Newsletter angekündigten Vortrages neue Interessenten mit dem XiangQi bekannt zu machen.
Obgleich sich trotz asiatisch-höflichem Warten keine weiteren Besucher mehr einfanden wurden vier
Spielinteressierte per Vortrag mit eingestreuten Übungen (Mattsetzen mit Wagen, Mattsetzen mit Kanone
und Leibwächter, etc.) an den reichlich vorhandenen Brettern in die Regeln des chinesischen Schachs eingeführt.
Dabei leisteten die zahlreich erschienenen Spieler von Stosszahn Franken gute Dienste als Gegner sowie Berater,
und so mancher für später geplante Tipp zu Eröffnung, Mittelspiel und Endspiel wurde bereits während der
praktischen Übungen weitergegeben.
Aufgrund der schrittweisen Einführung der Figuren dauerte es knapp 2 Stunden, ehe alle Gäste ihre erste
XiangQi-Partie gegen die Tutoren in Angriff nehmen konnten. Auch wenn sich dabei noch die Stosszähne
durchsetzen konnten dürfte die Einführung allen ausreichend Spass gemacht haben - vielleicht wird dadurch ja
ein noch regeres Interesse geweckt, und die XiangQi-Szene in Franken gewinnt den einen oder anderen Spieler hinzu.
In der Zusammenarbeit mit dem Konfuzius-Institut soll der Vortrag nicht das Ende der Zusammenarbeit sein -
im Gegenteil: es wird von beiden Seiten über Möglichkeiten nachgedacht, wie man auch in der Zukunft die
asiatischen Brettspiele WeiQi und XiangQi im Standard-Programm verankern kann.
Einziges Manko: das schon häufiger angemerkte Fehlen von XiangQi-Demobrettern macht die Erklärungen zum Teil
etwas schwierig - ob nur verbal, anschaulich an einem kleinen Brett oder per Computer und Beamer:
ein Demobrett steht auf der Wunschliste ganz oben!
Bundesliga-Turnier Werlte
by Reinhard Knab (25.4.2010)
Die erste Premiere in dieser Saison ist gelungen!
Mit 18 Teilnehmern war das erstmals in Werlte (Emsland) ausgetragene Bundesliga-Turnier gut besucht,
und auch die Qualität des Teilnehmerfeldes liess wenig Wünsche offen. Schon am ersten Turniertag mussten
alle Favoriten den einen oder anderen halben Punkt liegenlassen, es führten dennoch die ersten 3 der Setzliste
(Pu Fangyao, Lai Hop Duong und Weng Hanming) mit jeweils 2,5 Punkten vor weiteren 7 Teilnehmern mit 2,0
Punkten.
Nach dem gemeinsamen Abendessen fast aller Teilnehmer im gut ausgesuchten Hotel, das als eines der Highlights
des Wochenendes in Erinnerung bleiben dürfte, ging es am Sonntagum die Entscheidung. Hanming und Fangyao
konnten zunächst Duong sowie den starken Hamburger Neu-Chinesen Jun Chen auf Distanz halten, remisierten
gegeneinander in Runde 5 und vertagten somit die Entscheidung auf die Schlussrunde. Während Hanming über
ein Remis gegen Karsten Hoffarth nicht hinauskam besiegte Fangyao seinen Gegner Viet Nguyen und konnte
sich mit 5 Punkten den zweiten Turniersieg dieser Saison sichern (schade dass der knappe zweite Platz in
Hannover den "Grand Slam" schon zunichte gemacht hat!). Hinter Hanming auf Platz 2 (4,5 Punkte) kamen mit Jun
Chen, Karsten Hoffarth und Michael Nägler drei Spieler auf 4 Punkte - in ebendieser Reihenfolge, so dass sich ein
rein chinesisches Podest ergab.
Da Snacks und Getränke im Austragungsort an Bastians Arbeitsstätte umsonst zur Verfügung gestellt wurden gab
es symbolische Ehrenpreise für die Sieger sowie den Veranstalter.
Positive Überraschung des Wochenendes: Martin Sechting erreichte durch einen tollen Schlussspurt mit Siegen
über Bastian Gollmar (eher glücklich auf Zeit) sowie Markus Brenner 3,5 Punkte und damit erstmals mehr als 50%
der möglichen Punkte - Klasse, weiter so! :-)
Negative Überraschung: Markus Schwenke beendete das Turnier und damit sein Comback nach 3 unglücklichen
Niederlagen bereits am Samstag abend, was weder vom Ausrichter (wg. Hotelreservierung) noch von den
Sonntags-Gegnern (wg. Freilos aufgrund fehlenden Gegners) gern gesehen wurde - bitte, nicht nochmal :-(
Mit Werlte gibt es hoffentlich/wahrscheinlich auch in den kommenden Jahren eine Alternative für die Austragung
der Nord-Turniere; die Szene wartet nun gespannt auf die Bundesliga-Premiere in Jena.
XiangQi goes to School!
by Jürgen Woscidlo (31.3.2010)
Die Grundschule Grumbrechtstrasse -integrativ ,jahrgangsübergreifend in Hamburg-Harburg hat seit zwei
Jahren einen Bereich Schach. Dieser umfasst neben zwei Wahlpflichtkursen und einem Schachcafe auch eine
eigene Schulschachzeitung "Schachfreunde Grumbrechtstrasse", welche monatlich erscheint.
Nach einem Jahr Vorbereitungszeit hat mit Beginn des zweiten Halbjahres das Projekt chinesisches Schach
begonnen. Einer der beiden Schachkurse hat begonnen, XiangQi zu lernen und zu spielen.
Die 15 Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 1 bis 3 benötigten eine Stunde, um das Brett und die Gangart
der Figuren kennen zu lernen, so dass sie bereits in der ersten Stunde ihre ersten kleine Partie spielen konnten.
Verwendet wurden ausschließlich Steine mit chinesischen Schriftzeichen.
Dank der engagierten Unterstützung der Schulleitung sowie einer chinesischen Mutter verfügt der Kurs über
12 Bretter mit Figurensätzen sowie einem Demobrett. Damit ist der Kurs bestens ausgestattet.
Der weitere Fahrplan sieht so aus, dass am 8.Mai 2010 eine Trainingseinheit in der Schule mit Hilfe des örtlichen
Vereins absolviert werden soll.
Am 30.06.2010 wird es im Rahmen des Jahresabschlussturniers ein Match des Kurses gegen Studenten der Technischen Universität Hamburg-Harburg geben. Der Verbandspräsident des DXB hat für beide Termine Unterstützung zugesagt.
Die Grundschule Grumbrechtstrasse ist die erste Schule in Deutschland - soweit bekannt - an der chinesisches Schach in einem Schachkurs unterrichtet wird.
XiangQi-Reisegeschichte über China in THÜRINGER ALLGEMEINE
by René Gralla (20.3.2010)
Auf den Spuren des XiangQi hat die in Erfurt erscheinende THÜRINGER ALLGEMEINE ihre Leser zu einer virtuellen Rundreise durch die Volksrepublik
mitgenommen "auf den Spuren des populärsten Brettspiels der Welt", wie die Redaktion den entsprechenden Beitrag des Hamburger Autors René Gralla ankündigt.
Nachzulesen in der Reisebeilage der Sonnabendausgabe vom 20. März 2010 - oder hier online in der PDF-Version des Features.
7. Franken-Cup Nürnberg
by Reinhard Knab (20.1.2010)
Mit Rücksicht auf die für Februar 2010 geplante (und nun leider auf den September verschobene) Europameisterschaft fand der Franken-Cup ausnahmesweise
bereits Anfang Januar statt. Eigentlich ja kein sooo grosses Problem, aber ausgerechnet für das Turnierwochenende wurde in ganz Deutschland massiver
Schneefall angekündigt - dies senkte sicher die Teilnahmebereitschaft, die bereits unter unvermeidbaren Überschneidungen mit Jugendschachterminen litt,
weiter ab.
So fanden sich letztlich nur 14 Teilnehmer im (zum Glück nur leicht verschneiten) Nürnberg ein, um in der ja schon gewohnten Location des Loni-Übler-Hauses
um Sieg und Plätze zu kämpfen. Mit fünf "alten" sowie drei Neu-Stosszähnen vom Nürnberger Go-Bundesligisten Roter Stein Nürnberg stellte der Ausrichter
dabei das Gros des Teilnehmerfeldes, so dass der Mannschaftsführer, Turnierleiter und Berichterstatter auf eine Teilnahme verzichten konnte, um die Anzahl
der Spieler geradzahlig zu halten.
Parallel in der U16-Liga spielende Jugendspieler aus Nürnberg, Erlangen und Forchheim bewiesen vor dem Turnier ihre Regelkenntnisse - und damit eigentlich
schon die Qualifikation zur Teilnahme an den Bundesliga-Turnieren :-) .
Das Turnier verlief in weiten Teilen so wie die Teilnehmerliste es erwarten liess:
Die INGO-Favoriten Xue Zhong und Pu Fangyao waren eine Klasse für sich, remisierten gegeneinander und wehrten alle Herausforderer erfolgreich (wenn auch
teils nach heftigem und nicht immer klarem Kampf) ab. Dahinter etablierten sich mit Michael Nägler und Karsten Hoffarth die wohl erfahrensten "Langnasen"
als härteste Verfolger. Auf das Spitzenduo fehlten beiden durch die Niederlagen in den direkten Duellen am Ende mindestens 1,5 Punkte, wobei sich Michael
im indirekten Vergleich - endlich einmal wieder kam es nicht zu einem direkten Duell! - durch die grössere Konsequenz den dritten Platz sichern konnte.
Im dichten Mittelfeld folgten, begünstigt auch durch die fehlende Turniererfahrung der Go-Spieler, nicht weniger als 6 Spieler punktgleich mit 50% der
möglichen Punkte, darunter immerhin auch 4 der Stosszähne. Diese Ausgeglichenheit reichte - zusammen mit der Spitzenposition von Xue Zhong -
zum Mannschaftssieg für den Ausrichter, womit Stosszahn Franken den Rückstand auf Titelverteidiger Lingen aus dem Turnier in Hannover ausgleichen konnte.
Wie immer in Nürnberg wurde auch in diesem Jahr auf Pokale und Urkunden verzichtet - dafür konnte jeder Teilnehmer einen Sachpreis mit nach Hause nehmen.
Mit der Siegerehrung wurde ein harmonisches Turnierwochenende in familiärer Atmosphäre abgeschlossen. Die Heimfahrt der externen Gäste verlief hoffentlich
erfolgreich und ereignislos, so dass man sich demnächst in Hamburg zum nächsten Turnier treffen kann.
Updated INGO rating lists
by Siegfried Huber (24.1.2010)
Short comment on the 2010 INGO rating lists:
============================================
-> Xiangqi INGO ratings will be posted on the homepage
of the German Xianqi Association:
http://www.chinaschach.de resp.
http://www.chinaschach.de/dxbrate.html
-> only players listed that have been rated within the last two years
-> 1.column: name of player
2.column: INGO rating with index (number of rated tournaments)
3.column: ELO-equivalent, formula used: ELO = 2700 - 7 * INGO
-> if you find any mistakes / double listed players / missing players
or anything that should be corrected please mail to the adress below
-> if you have any tournaments you want to be rated please send mail to
Huber [dot] Siegfried [at] t-online [dot] de